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LiB Jg. 36 Heft 146: Wo endet rotarische Freundschaft? – eine Rezension eine Rezension von Michael Stephan

Geschrieben von an 29/12/2021

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LiB Jg. 36, Heft 146

LiB Jg. 36 Heft 146: Wo endet rotarische Freundschaft? – eine Rezension eine Rezension von Michael Stephan

Erinnern und Gedenken: Der Ausschluss von 14 Münchner Rotariern im April 1933

Am 4. April 1933, unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme, schloss der erst 1928 gegründete Rotary Club München 14 seiner Mitglieder aus. Der Grund: Sie waren Juden oder \- wie Thomas Mann \- im neuen Staat politisch missliebig. Heutige Mitglieder des RC München haben in diesem Buch die Schicksale der Ausgeschlossenen aufgezeichnet und die Hintergründe des Ausschlusses ausgeleuchtet. »Wozu wir uns heute verpflichtet fühlen, das ist, uns die historischen Fakten möglichst genau vor Augen zu führen. Dazu zählen nicht zuletzt Hinweise auf damalige Akteure, die in ähnlichen Positionen demselben Druck ausgesetzt waren und ein anderes Handeln vorzogen. Vor allem ist auch, und diesem Ziel dient der hier vorgelegte Rückblick, das persönliche Leid der Ausgesonderten zumindest anzudeuten, da dessen Ausmaße sich kaum ermessen lassen und schon gar nicht in Worte zu fassen sind. Die historischen Fakten und unsere heutigen Schlüsse sind an zukünftige Generationen weiterzugeben, in der Hoffnung, dass sich solche Entwicklungen nie wiederholen mögen. Das umschließt unumgänglich die Beurteilung des damaligen Handelns sowohl aus Sicht des seinerzeit bereits Möglichen als auch des damals ethisch Erforderlichen und erst recht aus Sicht des heutigen Wissens. Immer wieder, und gerade in unserer Gegenwart, muss es heißen: Wehret den Anfängen!«

Karl Huber, Dr. jur., geb. 1948, Jurastudium und Referendarzeit in München. Von 1981 bis 2015 in verschiedenen Funktionen im bayerischen Justizdienst als Beamter im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, Staatsanwalt und Richter; von 2001 bis 2005 Generalstaatswalt und anschließend bis 2015 Präsident des Oberlandesgerichts München und des Bayer. Verfassungsgerichtshofs. Seit 2015 Mitglied des Hochschulrats der LMU München sowie des Universitätsrats der Universität Passau; Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Museums und des Kuratoriums zur Förderung der Wissenschaften in Bayern. Mitherausgeber der Textsammlung Landesrecht Bayern. Rotary: München 2001, Präsident 2018/2019, Justiz: Rechtswesen

Wolfram Göbel, Dr. phil., geb. 1944, Studium der Germanistik, Publizistik und Buchwissenschaft; Lehraufträge an der LMU München, Aufsätze und Rundfunksendungen zum literarischen Leben und Verlagswesen, Herausgeber von Büchern mit literarischem und verlagsgeschichtlichem Inhalt, Begründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs der Freunde der Monacensia; Mitbegründer der Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München; seit 1975 Lektor, ab 1979-1985 Programmchef des Deutschen Taschenbuch Verlages (dtv) München, 1986-1989 Geschäftsführer des Bärenreiter Verlages Kassel, 1990-1995 Verleger des Deutschen Taschenbuch Verlages, 1996-1999 Geschäftsführer der Ullstein Buchverlage Berlin, 2000 Gründung der Buch&media GmbH und des Allitera Verlages München (Verkauf 2017). Rotary: München 1992, Berlin-Brandenburger Tor 1996, München 2003; Verlagswesen, Verleger i.R., PHF Wolfram Göbel, Dr. phil., geb. 1944, Studium der Germanistik, Publizistik und Buchwissenschaft; Lehraufträge an der LMU München, Aufsätze und Rundfunksendungen zum literarischen Leben und Verlagswesen, Herausgeber von Büchern mit literarischem und verlagsgeschichtlichem Inhalt, Begründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs der Freunde der Monacensia; Mitbegründer der Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München; seit 1975 Lektor, ab 1979-1985 Programmchef des Deutschen Taschenbuch Verlages (dtv) München, 1986-1989 Geschäftsführer des Bärenreiter Verlages Kassel, 1990-1995 Verleger des Deutschen Taschenbuch Verlages, 1996-1999 Geschäftsführer der Ullstein Buchverlage Berlin, 2000 Gründung der Buch&media GmbH und des Allitera Verlages München (Verkauf 2017). Rotary: München 1992, Berlin-Brandenburger Tor 1996, München 2003; Verlagswesen, Verleger i.R., PHF Wolfram Göbel, Dr. phil., geb. 1944, Studium der Germanistik, Publizistik und Buchwissenschaft; Lehraufträge an der LMU München, Aufsätze und Rundfunksendungen zum literarischen Leben und Verlagswesen, Herausgeber von Büchern mit literarischem und verlagsgeschichtlichem Inhalt, Begründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs der Freunde der Monacensia; Mitbegründer der Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus München; seit 1975 Lektor, ab 1979-1985 Programmchef des Deutschen Taschenbuch Verlages (dtv) München, 1986-1989 Geschäftsführer des Bärenreiter Verlages Kassel, 1990-1995 Verleger des Deutschen Taschenbuch Verlages, 1996-1999 Geschäftsführer der Ullstein Buchverlage Berlin, 2000 Gründung der Buch&media GmbH und des Allitera Verlages München (Verkauf 2017). Rotary: München 1992, Berlin-Brandenburger Tor 1996, München 2003; Verlagswesen, Verleger i.R., PHF

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