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LiB Jg. 36 Heft 144: “Ein Lied für die Vermissten” – ein Roman von Pierre Jerawans – “Schattenhaftes Geheimnis” eine Rezension von Patricia Blob

Geschrieben von an 18/09/2021

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LiB Jg. 36, Heft 144

LiB 36 Heft 144: “Ein Lied für die Vermissten” – ein Roman von Pierre Jerawans – “Schattenhaftes Geheimnis” eine Rezension von Patricia Blob

 

Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er schmerzhaft lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes, noch über die Geschichte seiner Familie.

Pierre Jarawan wurde 1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem diese vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. 2012 wurde er Internationaler Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. Sein Romandebüt »Am Ende bleiben die Zedern« (2016), für das er Auszeichnungen und Preise erhielt, war ein Sensationserfolg und Buchhandelsliebling und wird heute, übersetzt in viele Sprachen, international gelesen. Pierre Jarawan lebt in München.

Patricia Blob wurde 1997 im mittelfränkischen Weißenburg geboren. Sie studiert Germanistische Literaturwissenschaft und Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war Teil der Redaktion des Literaturportal Bayern.

 

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