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Hörbahn on Stage: Armin Strohmeyr stellt sein Buch “Ferdinandea” vor. – Uwe Kullnick spricht mit dem Autor über sein Schaffen.

Geschrieben von an 10/12/2021

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Hörbahn on Stage: Armin Strohmeyr stellt sein Buch “Ferdinandea” vor. – Uwe Kullnick spricht mit dem Autor über sein Schaffen.

Armin Strohmeyr liest aus “Ferdinandea” (Hördauer ca. 24 min)

Gespräch zwischen Armin Strohmeyr und Uwe Kullnick (Hördauer ca. 52 min)

Moderation Uwe Kullnick

Armin Strohmeyr stellt sein Buch “Ferdinandea” vor. – Anschließend erfährt Uwe Kullnick in einem ausführlichen Gespräch mehr über den Autor und sein weiteres Schaffen..

Moderation Uwe Kullnick

Alexander von Humboldt und Charles Earl of Grey, Sir Walter Scott und Johann Wolfgang von Goethe staunen nicht schlecht, als sie von Ferdinandea hören, dem kleinen Eiland, das im Juli 1831 südlich von Sizilien überraschend aus dem Mittelmeer auftaucht. Eine Sensation! Schon überschlagen sich die Ereignisse, und für die geheimnisvolle Insel werden hochtrabende Pläne geschmiedet: Die Bewohner des sizilianischen Ortes Sciacca spekulieren auf Wohlstand durch Tourismus; Gelehrte und Naturforscher erhoffen sich wertvolle Erkenntnisse; Dichter und Maler suchen nach neuer Inspiration; die Königreiche von Neapel, England und Frankreich konkurrieren um eine strategisch bedeutsame Bastion im Mittelmeer – ein europäischer Flächenbrand droht! Auch die Vision eines Thermalparadieses steht im Raum oder die vom perfekten Umschlagplatz für den jüngst kreierten Earl-Grey-Tee. Doch kein Mensch rechnet mit der Eigenwilligkeit der „Dame ohne Mitleid“: So unerwartet ihr Erscheinen gewesen ist, so plötzlich versinkt die vulkanische Insel ein halbes Jahr später wieder in den Meeresfluten. Und lässt viele zerschlagene Hoffnungen und zerbrochene Träume zurück … – Eine historisch verbürgte Begebenheit des 19. Jahrhunderts als zeitloses Gleichnis vom Jahrmarkt menschlicher Eitelkeiten.

Die erste deutschsprachige Biografie über die kühne Abenteuerin Lady Hester Stanhope

Anfang des 19. Jahrhunderts macht im Nahen Osten eine britische Aristokratin von sich reden: Lady Hester Stanhope, die von den Einheimischen bewundernd „Malika“ (arabisch für „Königin“) genannt wird. Doch wer ist diese Frau, die ihre Heimat verlässt und trotz aller Widrigkeiten und Gefahren im Orient ihre Erfüllung findet?


Von früh auf gibt sich Lady Hester Stanhope (1776–1839) eigensinnig und selbstbewusst. Sie widersetzt sich jeder Konvention und eckt dadurch in der britischen, gehobenen Gesellschaft immer wieder an. Ihr Onkel, Premierminister William Pitt, schätzt die direkte und unangepasste Art seiner Nichte und stellt Hester für mehrere Jahre als seine Hausdame und Privatsekretärin an. Sie wird für ihn zu einer engen Vertrauten. Als er stirbt, gerät die junge Frau ins Abseits der feinen Gesellschaft und verlässt England für immer.

Mit ihrem Geliebten reist Lady Hester Stanhope bis nach Konstantinopel. Bei einem Schiffbruch verliert sie ihren Besitz, aber niemals ihren Mut. Von Ägypten zieht sie ins Heilige Land und gelangt mit einer Karawane nach Palmyra, wo sie als „neue Zenobia“ gefeiert wird. Überwältigt von der Schönheit und Kultur des Orients lässt sich Hester in einer Bergfestung im Libanon nieder, knüpft Kontakte zu lokalen Machthabern, leistet Widerstand im Bürgerkrieg, nimmt Flüchtlinge auf, überlebt die Pest. Vom Volk als edle Herrin verehrt, sind auch Globetrotter wie Fürst Pückler-Muskau von Hester fasziniert. Doch hinter der schönen Fassade ihres Ruhms vollziehen sich Tragödien …

Klug und mitreißend erzählt Armin Strohmeyr in seiner Biografie die abenteuerliche Lebensgeschichte von Lady Hester Stanhope – einer freiheitsliebenden und mutigen Frau, die sich nicht in gesellschaftliche Normen zwängen lässt.


Philosophie scheint über die Jahrtausende hinweg eine männliche Domäne gewesen zu sein. Doch viele Frauen haben Entscheidendes zur Welterkenntnis beigetragen. Dabei hinterfragten sie mit ihren Denkanstößen die persönlichen und soziokulturellen Verhältnisse und stellten sie oft genug auf den Kopf. In zehn biografischen Porträts stellt Armin Strohmeyr Philosophinnen des 12. bis 20. Jahrhunderts vor, gibt informative Einführungen in die jeweiligen Denkschulen und liefert neue Perspektiven auf die weibliche Philosophiegeschichte.

Porträtiert werden Héloise, Hildegard von Bingen, Christine de Pizan, Émilie du Châtelet, Ricarda Huch, Edith Stein, Hannah Arendt, Simone Weil, Simone de Beauvoir und Jeanne Hersch.


Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch „Verkannte Pioniere“ wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb „Historisches Buch des Jahres“ mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das „Wissenschaftsbuch des Jahres“. Im Piper Verlag erschienen bisher „Abenteuer reisender Frauen“, „Einflussreiche Frauen“, „Geheimnisvolle Frauen“, „Uns gehört die Welt“, „Die leuchtenden Länder“, „Annette Kolb“ und „Weltensammlerin“.

 

 

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Idee, Moderation, Regie und Realisation Uwe Kullnick

 

 

Der Beitrag wird auf Wunsch des Verlages am VERFALLSDATUM gelöscht.


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