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Reportage: Red Flags erkennen & begegnen – Wege aus der Gewalt an Frauen

Geschrieben von an 18/11/2021

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Reportage: Red Flags erkennen & begegnen – Wege aus der Gewalt an Frauen

In feministischen Kreisen gibt es dieses geflügelte Wort: „Feministinnen tun so, als würde in Deutschland jeden Tag eine Frau durch einen Mann getötet – dabei passiert das nur jeden zweiten Tag.“ Und tatsächlich, jeden zweiten bis dritten Tag verliert eine Frau ihr Leben durch die Hand eines (Ex-)Partners, männlichen Familienangehörigen oder Bekannten. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Gewalt an Frauen – in allen Formen – macht auch vor der Mitte der Gesellschaft nicht Halt, weder vor Herkunft noch vor Einkommen oder Bildung. Dass dem so ist, ist hinlänglich bekannt. Doch was tun, wenn eine Bedrohung im eigenen Umfeld auftritt? Was, wenn Zeichen von Gewalt an der Kollegin, der Freundin oder Bekannten wahrgenommen werden?
Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November wird das geplante Podiumsgespräch hier ansetzen und über Auswege und Lösungsansätze sprechen. Dabei sollen sowohl situative Handlungsoptionen als auch strukturelle und politische Ansätze diskutiert werden.

 

Begrüßung 

− Alix Michell

− Dr. Charlotte von Bodelschwingh   

(Hördauer ca. 11 min)


Vorstellung des Podiums 

− Susanne von Bassewitz

(Hördauer ca. 15 min)


Podiumsgespräch

− Dr. Maria Decker
− Marita Fuchs
− Prof. Ursula Männle

(Hördauer ca. 128 min)


Moderation: Susanne von Bassewitz

Alix Michell ist Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Tutzing
Michell studierte in Mainz, Münster, Tartu/Estland und Salzburg.  Sie arbeitete am interdisziplinären DFG-Graduiertenkolleg 1681/2 „Privatheit und Digitalisierung“ an der Universität Passau. Am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft nahm sie einen Lehrauftrag für Kinder- und Jugendliteratur und Erzähltheorie wahr.

Dr. Charlotte von Bodelschwingh Zonta Club Fünf-Seen-Land

Susanne von Bassewitz, Kommunikationsmanagerin, Präsidentin des Netzwerks Zonta International, Düsseldorf

Dr. Maria Decker, Vorstand der Menschenrechts- und Frauenhilfsorganisation SOLWODI, Boppard

Marita Fuchs, Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer im Präsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt

Prof. Ursula Männle, Sozialwissenschaftlerin, ehem. Mitglied des Bayerischen Landtags sowie des Deutschen Bundestags, ehem. Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Tutzing

ZONTA. WAS IST DAS?

ZONTA ist überparteilich, überkonfessionell, weltanschaulich neutral und vereint 28.000 Mitglieder aus 61 Ländern in 1.200 Clubs. ZONTA ist ein internationales, überparteiliches, überkonfessionelles und weltanschaulich neutrales Netzwerk, in dem sich berufstätige Frauen in leitender oder freiberuflicher Position zusammengeschlossen haben. Im Jahr 2019 feierte Zonta International 100. Geburtstag!

Vorrangiges Ziel von ZONTA ist es, die rechtliche, politische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Stellung der Frauen zu fördern, ihren Bildungsstand zu verbessern und Bedürftigen zu helfen. ZONTA setzt sich ein für die Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde und bezieht Position gegen Gewalt und Diskriminierung. ZONTA initiiert und fördert weitgreifende Aktions- und Hilfsprogramme. Mit einem eigenständigen Service-Projekt bekämpft ZONTA weltweit Gewalt gegen Frauen und Kinder.

Durch den Namen ZONTA, der Symbolsprache der Sioux-Indianer entnommen, fühlen sich die Mitglieder diesem Zeichen gegenüber verpflichtet: Es bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig, integer sein.

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Audiorealisation Uwe Kullnick

 

 


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