Rezensionen: “Tote, Vermisste und Germanistik”- Roberto Bolaño – „2666“ – besprochen von David Wonschewski

Geschrieben von an 24/11/2020

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Rezensionen: “Tote, Vermisste und Germanistik”- Roberto Bolaño – „2666“ – besprochen von David Wonschewski

Roberto Bolaño habe „2666“, sein wahrlich epochales mehr als 1000seitiges Überwerk, im Angesicht des eigenen Todes geschrieben, so erfahren wir im Vorwort. Also habe er jede einzelne ihm verbleibende Minute noch zum Schreiben nutzen wollen, bevor er 2003 mit gerade einmal 50 Jahren an einer Leberzirrhose verstarb, zuvor vergeblich auf eine Organspende vergeblich gewartet hatte, so lesen wir. …

© Masha Potempa

David Wonschewski, Jahrgang 1977, wuchs im Münsterland auf und ist seit 24 Jahren als Musikjournalist für Radio, Print & Online tätig. Als leitender Redakteur gestaltete er viele Jahre das musikalische Programm landesweiter Stationen, führte Interviews mit internationalen Künstlern (Cliff Richard, Joe Cocker, Pet Shop Boys, Take That, Paul Young) verfasste knapp 450 Rezensionen sowie PR-Texte für u.a. Reinhard Mey. Er saß von 2013 bis 2015 in der Jury der renommierten Liederbestenliste und ist Mitbegründer der noch immer existenten Liederatur-Bühne „Geschmacksverstärker“ im Zebrano-Theater Berlin. Sein von der Internationalen Thomas Bernhard Gesellschaft empfohlener Debütroman „Schwarzer Frost“ brachte ihm 2013 erste Vergleiche mit Autorengrößen wie David Foster Wallace, Bret Easton Ellis oder eben Thomas Bernhard ein. Der Nachfolger „Geliebter Schmerz“ erschien Anfang 2014, der Roman „Zerteiltes Leid“ wurde im Mai 2015 veröffentlicht.

Sein erstes Hörbuch „Das Seufzen und das Schweben“ erschien Anfang 2017.

„Wonschewski zieht alle Register der Vortragskunst bis hin zur schrillen Verzweiflung, die sich in drastischen Stimmlagen widerspiegelt. Ironie, Sarkasmus und Zynismus – der Autor versteht es vortrefflich, diese Stilmittel zu einem höchst amüsanten Cocktail zu mixen.“ (Rainer Nix, „Westfälische Nachrichten“, 10. Juni 2015).

 

Den Text der Rezension finden Sie hier:

Regie und Realisation Uwe Kullnick

 


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