SF & more„Wir Kinder der Raketenbauer“ von von Alexander Seibold

Geschrieben von an Mittwoch,16.04.2025

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– SF & more

Wir Kinder der Raketenbauer – „Wie die Erfahrung des Weltraums das menschliche Wahrnehmen, Denken und Handeln verändert“
von Alexander Seibold

Das Mannschaftsfoto der Apollo 17-Mission. Drei echte Kerle, v.l.n.r.: Harrison Schmitt, Eugene Cernan, Ronald Evans. Apollo 17 (7.12. – 19.12.1972) war der elfte bemannte und letzte Flug zum Mond. Insgesamt gab es sechs Mondlandungen im Rahmen des Apollo-Programms. Die Erde wird gelegentlich mit einem perfekten Raumschiff verglichen, auf dem die Menschheit durch das All reist. Der Astronaut James Lovell sagte einmal: „Was wir auf der Erde haben, erkennen wir erst dann, wenn wir sie verlassen.“ Der Fotograf dieser berühmten Fotografie ist leider unklar. Sicher ist nur, es war einer der Astronauten der Apollo 17-Crew: wohl Harrison Schmitt oder auch Ron Evans. (Foto: The prime crew for the Apollo 17 lunar landing mission are: Commander, Eugene A. Cernan (seated), Command Module pilot Ronald E. Evans (standing on right), and Lunar Module pilot, Harrison H. Schmitt. They are photographed with a Lunar Roving Vehicle (LRV) trainer. Cernan and Schmitt will use an LRV during their exploration of the Taurus-Littrow landing site. The Apollo 17 Saturn V Moon rocket is in the background. This picture was taken at Pad A, Launch Complex 39, Kennedy Space Center (KSC), Florida. NASA 10.10.1972, public domain, https://images.nasa.gov/details/S72-50438).

(Hördauer 50 Minuten)

Vier Berühmtheiten US-amerikanischer Politik. Es war diesen vier Personen und einem halben Dutzend weiterer gar nicht klar, was eigentlich die Aussageabsicht jenes tunesischen Filmemachers war, der sie vor laufender Kamera interviewte und diese Interviews anschließend äußerst raffiniert mit dokumentarischem Bildmaterial, Found Footage und inszeniertem Material zu einer Einheit montierte, die des Adolf-Grimme-Preises für würdig befunden wurde. Durch Compilation auch äußerst kurzer Filmschnipsel aus den verschiedensten Zusammenhängen entstand in diesem neuen Kontext eine ganz andere, von den Interviewten jedenfalls nicht beabsichtigte Bedeutung: Am Ende des Films „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ von William Karel konnte man den Eindruck gewinnen, Stanley Kubrick war ein im Sold der CIA stehender Fälscher, der die Mondlandung in einem Fernsehstudio inszeniert und es verstanden hat, Öffentlichkeit und Fachpublikum in gleicher Weise hinters Licht zu führen. Links oben beginnend: Donald Rumsfeld, 2001, Henry Kissinger, 1975, Madeleine Albright, 1997, Alexander Haig, 1981. (Foto: DR – public domain; this file is a work of a U.S. Army soldier or employee, taken or made as part of that person’s official duties. HK – public domain; this file is a work prepared by an officer or employee of the United States Government as part of that person’s official duties under the terms of Title 17, Chapter 1, Section 105 of the US Code. MA – public domain; this file is a work of a United States Department of State employee, taken or made as part of that person’s official duties under the terms per 17 U.S.C. § 101 and § 105 and the Department Copyright Information. AH – public domain; this file is a work prepared by an officer or employee of the United States Government as part of that person’s official duties under the terms of Title 17, Chapter 1, Section 105 of the US Code.)

 

Literatur: Aldiss B. W./Jeschke W. (Hrsg.): Titan 22. Klassische Science Fiction Erzählungen, München 1984. Beckers H-J.: New Age, in: Beckers H-J./Kohle H. (Hrsg.), Kulte – Sekten – Religionen, Augsburg 1994. Der Stoff aus dem die Helden sind, Originaltitel: The Right Stuff, Regie: Philip Kaufman, Drehbuch: Philip Kaufman, Tom Wolfe, Hauptbesetzung: Sam Shepard, Scott Glenn, Ed Harris, Erscheinungsjahr: 1983, Länge: 184 Minuten. Dubina P.: Entscheidung im Weltraum, Stuttgart 1975. Graichen G. (Hrsg.): Humboldts Erben. Expeditionen zu den Grenzen des Wissens, Bergisch Gladbach 2000. Hadfield C.: Anleitung zur Schwerelosigkeit. Was wir im All fürs Leben lernen können, München 2014. Kubrick, Nixon und der Mann im Mond, Originaltitel: Opération lune, Regie: William Karel, Drehbuch: William Karel, Hauptbesetzung: Philippe Faure, Christiane Kubrick, Jan Harlan, Erscheinungsjahr: 2002, Länge: 52 Minuten. Manguel A., Guadalupi G.: Von Atlantis bis Utopia. Ein Führer zu den imaginären Schauplätzen der Weltliteratur, München 1981. Obra L.: Intergalactic Radio Station, in: Lion Obra, Feuernebel – Kurzgeschichten, Grotesken und Retromythen, Lengerich 2021. Reichhardt T.: Erlebnis Space Shuttle. Astronauten berichten, Stuttgart 2005. Scheer K. H., Darlton C., Mahr K.: Perry Rhodan – Die Dritte Macht, Rastatt, zahlreiche Auflagen seit 1961. Schneider M.: Esoterik und New Age. Das Zeitalter des Wassermannes, Augsburg 1995. Von Puttkamer J.: Apollo 11: „Wir sehen die Erde“. Der Weg von Apollo 11 zur Internationalen Raumstation, München 1999. White F.: The Overview Effect – Space Exploration and Human Evolution (2023), deutsche Ausgabe basierend auf der Erstauflage aus dem Jahr 1987 unter dem Titel: Der Overview Effekt – Die erste interdisziplinäre Auswertung von 20 Jahren Weltraumfahrt. Zauner G.: Die Enkel der Raketenbauer, München 1980.

Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein. 

Realisation Uwe Kullnick

 


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