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Autoren: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – “Eine Stunde ein Jude” von Kurt Oesterle und Jule Hölzgen

Geschrieben von an 09/08/2021

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Autoren: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – “Eine Stunde ein Jude” von Kurt Oesterle und mit Jule Hölzgen

 

Der Judenhass ist alt, groß, mächtig. Die Lehre nach Auschwitz hieß einmal: »nie wieder!« Aber noch immer wirkt das antisemitische Ressentiment wie eine Seuche bis in die bürgerliche Mitte unserer Gesellschaft. Kurt Oesterle in seinem Buch »Eine Stunde ein Jude« zeigt überzeugend, wie Judenfeindlichkeit ästhetisch und emotional funktioniert: gänzlich empathielos. Und er zeigt auch, dass es in der deutschen Literatur der letzten 200 Jahre einen Traditionsstrang gibt, der als »Verteidigung des Jüdischen« zu würdigen ist. Und davon erzählt Kurt Oesterle in seinem Geschichtenbuch eindrucksvoll kenntnisreich, mit viel Herz und Verstand, großem Engagement. Ein richtig wichtiges Buch.

Kurt Oesterle, 1955 in Oberrot/Nordwürttemberg geboren, studierte Literatur, Geschichte und Philosophie, Dr. phil. Freier Autor und zwanzig Jahre lang Zeitungsjournalist, insbesondere für die Süddeutsche Zeitung und das Schwäbische Tagblatt; auch für die Frankfurter Anthologie der FAZ. Monographien über Wolfgang Koeppen und Peter Weiss. Essays u. a. zu Schiller, Heine, Hebel, Hauff oder Uhland (Ich hatt’ einen Kameraden), wofür er 1997 den Theodor-Wolff-Preis erhielt. 2002 erschien bei Klöpfer&Meyer sein hoch gelobtes Romandebüt Der Fernsehgast oder Wie ich lernte die Welt zu sehen.

Jule Hölzgen, Sprecherin / Sprech- und Rhetoriktrainerin, Sprecherziehung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

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