“Feuer. Israel und der 7. Oktober” – von Ron Leshem – eine Rezension von Rolf Löchel – Literaturkritik.de
Geschrieben von UK an Freitag,29.11.2024

Ein Plädoyer für Besonnenheit und Mäßigung
Ron Leshems Essay „Feuer. Israel und der 7. Oktober“ bietet eine teils schwer erträgliche, insgesamt jedoch notwendige Lektüre
Hördauer ca. 13 Minuten
In den 1940er Jahren ermordete die eliminatorische Vernichtungsindustrie der Nazis etwa sechs Millionen Juden und Jüdinnen. Rund sechs Jahrzehnte später, am 7. Oktober 2023 beging die islamistische Terrorbande Hamas das seitdem größte Massaker an Menschen jüdischen Glaubens. Innerhalb weniger Stunden ermordeten sie über 1200 Menschen. Im gleichen Zeitraum folterten, vergewaltigten, verstümmelten und entführten sie weitere Hunderte. Unter ihnen hochbetagte SeniorInnen, Schwangere und Neugeborene. In einem Kibbuz wurden Familienväter vor den Augen ihrer Angehörigen zunächst kastriert, dann ermordet. Frauen wurden vergewaltigt, während man ihnen zugleich die Brüste abschnitt. Ihnen wurden Nägel in die Schenkel gehämmert und Messer in den Rücken gestochen. Sie wurden an Bäume gefesselt und angezündet. Anderen wurden innere Organe bei lebendigem Leib herausgerissen, wozu die Terroristen später erklärten, „sie seien auf Grundlage des Korans ‚juristisch’ instruiert worden, Schädel zu zertrümmern und innere Organe herauszureißen“. Kindern wurden Gliedmaßen abgetrennt, andere geköpft. Auf dem Gelände eines Musikfestivals verübten die Terroristen sechs Stunden lang Massenvergewaltigungen. …
Von Rolf Löchel
Den Text der Rezension finden Sie hier
Sprecher ist Matthias Pöhlmann
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