Buchmesse Litera Bavarica 2025 – Fest der bayerischen Bücher Teil 1

Geschrieben von an Freitag,14.11.2025

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Beiträge vom  “Fest der bayerischen Bücher Teil 1

litera bavarica”

Hören Sie die aufgezeichneten Live-Beiträge

(Hördauer 22 Minuten)

 

Marita Krauss: Ludwig I. von Bayern – Träume und Macht 

Ludwig I. war ein hoch emotionaler Mensch: aufbrausend und heftig, spontan und unvorsichtig, enthusiastisch und begeisterungsfähig. Gegen die reservierte Zurückhaltung der höfischen Gesellschaft und die Vernunftbestimmtheit der aufgeklärten Beamtenschaft setzte er Vitalität und Leidenschaft. Noch nie kam man dem bedeutendsten bayerischen König so nahe wie in der neuen Biografie von Marita Krauss. Die Historikerin konnte Ludwigs Tagebuchaufzeichnungen und sein Träumebuch auswerten und rückt den König so in ein neues Licht.

Bekannt ist Ludwig I. (1786-1868) als Kunstsammler und Erbauer der Kunststadt München, als Philhellene und «teutscher» Patriot. Er war ein politisch versierter, äußerst diszipliniert arbeitender Regent, der für Bayern mit Kunst Politik machte. Hinter der Disziplin standen jedoch Leidenschaft, Mut und Schöpferkraft. Marita Krauss kann nun die Persönlichkeit des Königs genauer fassen, dessen Privatleben oft auf angeblich skandalöse Frauengeschichten reduziert wurde. Die Tagebücher zeigen seine reiche Gefühlswelt und seinen weiten Horizont, seine Originalität, seine Bereitschaft, über Grenzen zu gehen. Ludwig wollte seine Träume mit der Macht versöhnen, doch seine starke und vitale Persönlichkeit löste Widersprüche und Irritationen aus. Seine vielfach missverstandenen Verhältnisse zu Frauen wie der Marchesa Marianna Florenzi oder Lola Montez erweisen sich als die hoch idealisierten Liebesbeziehungen eines leidenschaftlichen Romantikers. Diese neue Biografie lässt neben den politischen Entwicklungen den Menschen Ludwig nahbarer werden und zeigt eindrücklich, welche Auswirkungen Gefühle auf politisches Handeln haben konnten.

  • “Krauss zeigt, wie spannend und unterhaltsam wissenschaftliches Erzählen sein kann.” Yvonne Poppek, Süddeutsche Zeitung über “Das Leben der Lola Montez”
  • Die neue Biografie auf Grundlage der unveröffentlichten Tagebücher des Königs
  • Einblicke in Privatleben und Gefühlswelt Ludwig I.
  • Reich an Anekdoten und intimen Einsichten

(Hördauer 11 Minuten)

Bastian Salier  (Verleger) für Carolin Philipps: Therese von Bayern – Eine Königin zwischen Liebe, Pflicht und Widerstand 

Das Oktoberfest in München hat seinen Ursprung in der Hochzeit von Therese von Sachsen-Hildburghausen mit dem Kronprinzen Ludwig von Bayern. Der Traumhochzeit folgte eine dramatische Ehe. Der Thronfolger verehrte seine Therese zwar mit Gedichten als ideale Frau, demütigte sie jedoch durch seine zahlreichen Affären. Sein Verhältnis mit Lola Montez kostete beide sogar den Thron. Das Volk stand hinter seiner Königin, die sich stets um die Hilfesuchenden kümmerte. Carolin Philipps hat in ihrer Biografie den Weg Thereses von der schüchternen und unerfahrenen Prinzessin zur selbstbewussten Königin nachgezeichnet. Dafür wertete sie als Erste die zunächst verloren geglaubten Briefe zwischen Therese und Ludwig aus dem Geheimen Hausarchiv der Wittelsbacher aus.

(Hördauer 09 Minuten)

Christian Sepp: Caroline – Bayerns erste Königin 

Königin Caroline von Bayern: Die Wiederentdeckung einer vergessenen Herrscherin
Zum ersten Mal erscheint eine Biografie über Königin Caroline von Bayern (1776-1841), basierend auf einer außergewöhnlichen Entdeckung: Bisher ging die historische Forschung davon aus, dass Carolines gesamter schriftlicher Nachlass 1945 in Dresden verbrannt ist. Doch dem ist nicht so. Auf fast wundersame Weise haben ihre Briefe an ihren Ehemann Max I. Joseph, die vergessen in Kartons auf Schloss Tegernsee lagerten, die Jahrhunderte überdauert. Christian Sepp, Historiker und Autor erfolgreicher Biografien weiterer Frauen aus dem Hause Wittelsbach, hat die Briefe für diese Biografie nun erstmals ausgewertet.

Caroline war nicht nur die erste Königin von Bayern, sie war auch die erste protestantische Landesmutter und wurde damit zur Gallionsfigur der Toleranzpolitik ihres Mannes.

Ergänzt durch weitere Familienbriefe unter anderem aus Archiven in Wien und Darmstadt sowie erstmals gezeigten Zeichnungen aus Carolines Hand, eröffnet die Biografie von Wittelsbacher-Spezialist Christian Sepp einen faszinierenden Blick auf das Leben und Wirken einer bemerkenswerten Frau, die sich nicht scheute, sich selbst Napoleon entgegenzustellen, und deren Bedeutung für die bayerische Geschichte bisher weitgehend im Verborgenen lag.

Vielleicht gefällt Ihnen auch diese Sendung? 

Besuchen Sie doch auch mal unsere Live-Aufzeichnungen mit bekannten Autoren in Schwabing oder im “alten Gasteig”

Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick

 

 


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