“Eichmann und Heidegger, Brecht und Benjamin” – Hannah Arends (“Vorträge und Aufsätze”von Walter Delabar – Literaturkritik.de

Geschrieben von an Sonntag,02.08.2026

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Eichmann und Heidegger, Brecht und Benjamin
Hannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktiv

Hördauer 18 Minuten

Hannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“

Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch

Eine Rezension von Rolf Löchel

Den Text der Rezension finden Sie hier

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