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Wortkünstler Mittelfranken: CHRISTA L. A. BELLANOVA liest aus “Hermann, das Ei”

Geschrieben von an 26/07/2021

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Schreibgruppen aus den Regionen

Als Literatur Radio Hörbahn haben wir uns vorgenommen Literatur auch abseits des Mainstreams zu senden. Wir wollen Autor*innenstimmen hörbar machen, die es oft nicht so leicht in die Medien schaffen. In diesem Zusammenhang sind Schreibgruppen und -Initiativen an uns mit der Bitte herangetreten, sie dabei zu berücksichtigen. Wir geben ihnen nun die Gelegenheit unter ihrem Namen selbst produzierte Beiträge zu präsentieren. In einigen Fällen leihen wir Autorinnen unsere Stimmen, ansonsten lassen wir die produzierten Beiträge (fast) unbearbeitet. Die Beiträge entsprechen daher den technischen Möglichkeiten der einzelnen Autoren und erheben keinen Anspruch auf Perfektion.

Wortkünstler Mittelfranken: CHRISTA L. A. BELLANOVA liest aus “Hermann, das Ei”

“Vermutlich habe ich die Gabe von meiner Mutter und deren Mutter geerbt. Etwas was heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Die Gabe zuzuhören, ich meine wirklich zuzuhören, mit allen Sinnen und Empfindungen. Aufzunehmen was mein Gegenüber mir anvertraut. Aus tiefstem Herzen einzutauchen in die Geschichte des anderen. Weil mein Gegenüber fühlt, dass es mich wirklich interessiert.”

Dies lässt Christa L. A. Bellanova, in Fürth geborene, aber seit ihrer Jugend in Nürnberg lebende Autorin ihre Protagonistin in der Erzählung “Zuhören” sagen und man meint fast, es wäre ein wenig autobiografisch gefärbt. Denn aus dem Zuhören, den Begegnungen mit Menschen und der Geschichte ihrer Heimatstadt webt sie ihre skurrilen Kurzgeschichten, ihre historisch gefärbten Erzählungen, ihre Märchen und Gedichte.

Nach Veröffentlichungen in teilweise preisgekrönten Anthologien und in der regionalen Presse legt sie mit “Hermann, das Ei” ihre erste eigene Kurzgeschichtensammlung vor. Geschichten und Erzählungen, die heiter und märchenhaft, aber auch nachdenklich den Leser in ihren Bann ziehen.

Christa L. A. Bellanova ist in Fürth geboren. Eine echte Fränkin sozusagen, die seit ihrer Jugend in Nürnberg lebt. Tätig war sie in der Verwaltung des öffentlichen Dienstes der Stadt Nürnberg. Nach der Familienpause begann sie schrittweise wieder mit Menschen zu arbeiten, unter anderem in der Administration einer Erwachsenenbildungsstätte und im Bereich der Nürnberg Messe. Danach wurde sie zertifizierte Stadtführerin in der zweitgrößten, aber für sie schönsten Stadt Bayerns.

Texte hat sie eigentlich schon immer verfasst, sogar im Wochenbett. Inspiration erfährt sie durch die Begegnungen mit Menschen und die Geschichte ihrer Heimatstadt. Seit einigen Jahren schreibt sie verstärkt skurrile Kurzgeschichten und historisch gefärbte Erzählungen, sowie Märchen, autobiographische Texte und Gedichte.

Ihre erste literarische Heimat fand sie beim AVF AutorenVerbandFranken. Außerdem ist sie Mitglied der Schreibwerkstatt Wendelstein „Frauen schreiben“ sowie langjährige Teilnehmerin des „Literarischen Café“ der Akademie Nürnberg. Es gibt diverse Veröffentlichungen in teilweise preisgekrönten Anthologien und in der regionalen Presse. Außerdem war und ist sie ehrenamtlich redaktionell tätig; unter anderem schreibt sie Buchrezensionen und „editiorials“.

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