Literaturkritik.de: Füchse und Igel.

Geschrieben von an Dienstag,27.08.2019

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Literaturkritik.de: Jonas Lüscher sucht in seinem zweiten Roman „Kraft“ eine Antwort auf die verzwickte Theodizee-Frage

Eine Rezension von Beat Mazenauer
In seinem Essay Der Fuchs und der Igel entwickelt Isaiah Berlin eine philosophische Kategorisierung, die auf den griechischen Philosophen Archilochos zurückgeht: „Der Fuchs weiß viele Dinge, aber der Igel weiß eine große Sache.“ Während der Igel zu monistischen Erklärungen neigt, spürt der Fuchs verschiedenen Wahrheiten nach. Richard Kraft, der Protagonist in Jonas Lüschers neuem Roman Kraft erkennt sich eher im Fuchs wieder. Sicher ist er sich aber nicht, denn seit seiner Studentenzeit neigt er zu einem neoliberalen Monismus à la Margaret Thatcher. Ist er nicht eher eine Mischung aus Fuchs und Igel: ein Stachelschwein?
Den Text zur Rezension finden Sie hier.

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