Literaturkritik.de: Gottesdienst ohne Besucher, Klassengräber und die Begierde zu einer 87-jährigen Casinobesucherin mit rot lackierten Fingernägeln.

Written by on 03/12/2019

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Literaturkritik.de: Gottesdienst ohne Besucher, Klassengräber und die Begierde zu einer 87-jährigen Casinobesucherin mit rot lackierten Fingernägeln.

Der Erzählband „So viele Hähne, so nah beim Haus“ bildet ein humorvoll verspieltes Potpourri aus dem literarischen Kosmos von Maarten ’t Hart

Eine Rezension von Christina Bickel

 

So viele Hähne, so nah beim Haus – ein Buchtitel, der eher nichtssagend eine ländliche Szenerie vor Augen führt. Auch der blaugraue Einband und die nostalgisch-bieder wirkende Abbildung eines Bäckers tragen wenig zur Neugierde auf das Werk bei und evozieren eventuell die Frage: Was hat der Bäcker mit den Hühnern zu tun? „Nichts!“, so die Antwort der Leserinnen und Leser. Der Titel des niederländischen Originals lautet übersetzt „Die Mutter von Ikabod“. Immerhin verweist dieser mit der Figur aus dem alttestamentlichen Samuelbuch auf die zahlreichen biblischen Bezüge, die die übrigen Werke des Autors durchziehen, sowie auf einfühlsam und vielschichtig thematisierte Eltern-Sohn-Beziehungen wie in Gott fährt Fahrrad zum Vater und in Magdalena zur Mutter. …
Es las Marlisa Thumm
Den Text der Rezension finden Sie hier

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