Literaturkritik.de: Theodor Fontane – ein preußischer Spion? Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten über „Fontanes Kriegsgefangenschaft“. Eine Rezension von Thorsten Paprotny

Geschrieben von an 23/03/2021

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Literaturkritik.de: Theodor Fontane – ein preußischer Spion? Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten über „Fontanes Kriegsgefangenschaft“. Eine Rezension von Thorsten Paprotny

Mitten im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 geriet der Berliner Theaterkritiker Theodor Fontane auf einer Exkursion als Journalist in Kriegsgefangenschaft. Anschließend präsentierte er in Kriegsgefangen stilisierte, literarisch verdichtete Momentaufnahmen, in denen Dichtung und Wahrheit eng verwoben sind. Anders aber als auf seinen Streifzügen durch die Mark Brandenburg oder bei seinen Reisen nach Großbritannien sammelte Fontane hier, auch jenseits von Havel und Spree unterwegs, bedrückende Erfahrungen in Kriegszeiten. Das Abenteuer endete glücklich: „Nach einer wochenlangen Odyssee durch Frankreichs Gefängnisse – von Lothringen bis zum Atlantik – kehrte der Dichter im Dezember 1870 als freier Mann nach Preußen zurück.“ Der Spionage verdächtigt, wurde er verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt. Gabriele Radecke und Robert Rauh berichten von ihrer Spurensuche und von den Stationen seiner Gefangenschaft. …

Von Thorsten Paprotny

Den Text der Rezension finden Sie hier.

Sprecherin: Susanna Bummel-Vohland

Regie und Realisation Uwe Kullnick


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