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Literaturkritik.de: “Zeitlose Tragödie in Nigeria” – In dem Roman „Der Tod des Vivek Oji“ erzählt Akwaeke Emezi vor dem Hintergrund der nigerianischen Kultur eine feinfühlige, moderne Tragödie um queere Identitäten. – eine Rezension von Monika Grosche

Geschrieben von an 07/09/2021

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Literaturkritik.de: “Zeitlose Tragödie in Nigeria” – In dem Roman „Der Tod des Vivek Oji“ erzählt Akwaeke Emezi vor dem Hintergrund der nigerianischen Kultur eine feinfühlige, moderne Tragödie um queere Identitäten. – eine Rezension von Monika Grosche

Gleich zu Beginn von Akwaeke Emezis Roman Der Tod des Vivek Oji trifft es den Leser wie ein Faustschlag. Das Buch beginnt damit, dass eine Mutter eines Nachmittags auf der Veranda ihres Hauses ihren toten Sohn findet. Wie ein Paket hat jemand Viveks leblosen Körper mit eingeschlagenem Schädel, nackt und in bunten Stoff gewickelt, vor der Haustür abgelegt. Die verzweifelte Mutter versucht daraufhin herauszufinden, warum ihr einziges Kind eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Ist er den Unruhen, die auf dem Markt der kleinen Stadt im Süden Nigerias ausgebrochen sind, zum Opfer gefallen? Doch wer hat ihn dann nach Hause gebracht – und wieso nackt? Diese Fragen gehen ihr nicht mehr aus dem Sinn, und sie möchte wissen, ob sie etwas hätte tun können, um seinen Tod zu verhindern …

Von Monika Grosche

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecherin und Cut: Susanna Bummel-Vohland

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Regie und Realisation Uwe Kullnick


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